Online-Seminar von IFHE und WHO am 11.11.: Im Notfall weiterfunktionieren
Eine Online-Veranstaltung der IFHE (International Federation of Healthcare Engineering) und der WHO beleuchtet am 11.11., wie „Téchne“ – das Netzwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für technische Wissenschaften im Gesundheitswesen – Länder dabei unterstützt, ihre Gesundheitsinfrastrukturen für diverse Notfallszenerien zu wappnen, anzupassen und zu stärken: von der akuten Reaktion auf Krankheitsausbrüche bis hin zur Wiederherstellung kritischer Strukturen in konfliktbetroffenen Gebieten.
Die Arbeit des Netzwerks an technischen Schutzmaßnahmen und Spezifikationen für Behandlungszentren bei hochgefährlichen Infektionskrankheiten wird vorgestellt. Unter anderem wird auf die Erfahrungen Ugandas mit Ebola eingegangen sowie auf die Unterstützung, die das „Infectious Diseases Institute“ (IDI) Uganda im Rahmen der Initiative „INITIATE“ bei der Entwicklung von Modulen zur Behandlung von Infektionskrankheiten geleistet hat. Ein Blick auf die Ukraine zeigt: Hier tragen bauliche Analysen, risikobasierte Planung und betriebliche Einsatzbereitschaft dazu bei, dass Gesundheitseinrichtungen auch unter Beschuss sicher bleiben und funktionsfähig sind. Zusammengenommen verdeutlichen diese Perspektiven aus Architektur, Ingenieurwesen und klinischer Infektionsprävention (IPC), wie eine multidisziplinäre Zusammenarbeit Notfallmaßnahmen mit langfristigem Wiederaufbau und Resilienz verknüpfen kann.