4. Fachmesse Krankenhaus Technologie mit Fachtagung Technik im Krankenhaus


Am 17. und 18. September 2019 präsentiert die Fachmesse Krankenhaus Technologie in Gelsenkrichen zum 4. Mal Produkte und Services für das Krankenhaus – informationsverdichtet auf gewollt kleinen Ständen. Unter dem Motto Klasse statt Masse bietet das junge Branchentreffen Zeit und Raum für intensive Gespräche und den Austausch über wirklich praxistaugliche Produkte für einen optimieren Krankenhausbetrieb. Auch im kommenden Jahr wird die Fachmesse Krankenhaus Technologie am 17. und 18. September 2019 in Gelsenkirchen von einer topaktuellen, praxisorientierten Tagung begleitet. Deren Inhalte werden erstmals von der Fachvereinigung Krankenhaustechnik (FKT) und der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Krankenhaustechnik gemeinsam gestaltet (WGKT). Die interessensverwandten Partnerverbände verschmelzen die traditionelle FKT-Bundesfachtagung und die TK – Technik im Krankenhaus der WGKT zu einer gemeinsamen Fachtagung Technik im Krankenhaus. 2019 widmet sich diese aus verschiedensten Blickwinkeln dem Thema Projektmanagement. Tools und Methoden werden hier ebenso behandelt wie Best Practice Beispiele.

 

 

 

 

3. Fachmesse Krankenhaus Technologie -Weil Gesundheit die beste Technik braucht-

 IT kann durch vorausschauende Wartung mithilfe von Sensoren, Algorithmen und Erfahrungswerten dazu beitragen, die Sicherheit und Verfügbarkeit der Medizin-, Gebäudetechnik und logistischen Systeme zu erhöhen. Das Internet of Things wird die Technik und das Arbeiten im Gesundheitswesen ebenso revolutionieren wie die arbeitsteilige Zusammenarbeit von Menschen mit Robotern oder der 3D-Druck, der völlig neue Wertschöpfungsketten bei der Herstellung von Ersatzteilen für technische Anlagen, Medizinprodukten, Implantaten oder auch Organen in Aussicht stellt, … 

Unter dem Motto „Innovationsmanagement – heute wissen, was morgen gefragt ist“ diskutierten die Besucher der diesjährigen 3. Fachmesse Krankenhaus Technologie mit Bundesfachtagung (BuFaTa) 2018 ebenso vielschichtig wie kreativ über die digitale Zukunft des Gesundheitswesens. „Die Digitalisierung erfordert ein fundamentales Überdenken und radikales Redesign von Unternehmen oder wesentlichen Unternehmensprozessen. Das Resultat sind Verbesserungen in den Bereichen Kosten, Qualität, Service und Zeit“, erklärte dazu Prof. Thomas Lux von der Hochschule Niederrhein. In kaum einem anderen Wirtschaftszweig sei die Diskrepanz zwischen technisch Möglichem und der Realität vor Ort derzeit jedoch größer als im Gesundheitswesen, erklärte Horst Träger, Präsident der Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. (FKT), die hinter dem jungen Branchentreffen steht. FKT-Vize Wolfgang Siewert warnte gleichzeitig vor den Gefahren durch die mit der Digitalisierung einhergehende zunehmende Technikabhängigkeit und Angreifbarkeit von Krankenhäusern.

Nicht nur Krankenhaustechniker stehen in den kommenden Jahren vor der Herausforderung, die Errungenschaften der Technik möglichst schnell, klug, sinnvoll und gleichzeitig sicher für ihre Häuser zugänglich zu machen. „Erfahrungsaustausch auf hohem Niveau und laufende informative Updates sind eine wichtige Voraussetzung, um diese Aufgabe zu meistern. Genau dafür steht die Fachvereinigung Krankenhaustechnik“, betont Träger. Er freut sich auf einen weiteren inspirierenden Dialog mit der Industrie und den Partnern der Technik im Krankenhaus über praxistaugliche und zukunftsfähige Lösungen für ein leistungsstarkes Gesundheitswesen von heute und morgen auf der 4. Fachmesse Krankenhaus Technologie am 17. und 18. September 2019, wie immer im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Erstmals wird dann die Wissenschaftliche Gesellschaft für Krankenhaustechnik e.V. (WGKT) als Mitveranstalter an Bord sein.

Messe 2019


Die 4. Fachmesse Krankenhaus Technologie mit Fachtagung Technik im Gesundheitswesen findet am 17. und 18. September 2019 wieder in Gelsenkirchen statt. Sie wird von der Fachvereinigung Krankenhaustechnik (FKT) und der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Krankenhaustechnik (WGKT) gemeinsam veranstaltet.

 

3. Fachmesse Krankenhaus Technologie:


Innovative Techniken und Services für das Krankenhaus zum Anfassen, Ausprobieren und Hinterfragen, informationsverdichtet auf gewollt kleinen Ständen - das ist die Fachmesse Krankenhaus Technologie. Am 19. und 20. Juni bietet das junge Branchentreffen Entscheidern aus dem und um das Krankenhaus im Wissenschaftspark Gelsenkirchen zum 3. Mal Inspiration für einen optimierten Klinikbetrieb.

 

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Messe 2017

Der Messereport zur 3. Fachmesse Krankenhaus Technologie ist da!

Frei nach dem Motto „Analog ist das neue Bio“ setzt die Fachmesse Krankenhaus Technologie inmitten innovativer und zukunftsorientierter Technologien bewusst sehr persönliche Akzente. Klinikdirektoren, Technikmanagern, Ärzten, Pflegenden, Hygienikern, IT-Leitern, Einkäufern, Planern, Beratern und anderen Stake Holdern im Gesundheitswesen bietet das neue Sommerevent der Gesundheitsszene ein Forum, auf dem sie sich qualifiziert, umfassend, effektiv und gezielt über Trends, Neues und Bewährtes für die stationäre Versorgung informieren und sich auch untereinander austauschen können. „Ich wünsche mir, dass die Besucher möglichst viele Anregungen für die Entwicklung erfolgreicher Innovationsstrategien und die optimale Nutzung ihres Kreativpotenzials mitnehmen. Ziel der Messe ist es, ihre Besucher bei der Steigerung ihrer Innovationsleistung zu unterstützen“, betont der Präsident der Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. (FKT), Horst Träger, einer der Hauptinitiatoren der Veranstaltung.

Unter dem Leitthema „Innovationsmanagement: Heute wissen, was morgen gefragt ist“ beschäftigt sich die Bundesfachtagung der Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. (FKT) parallel zur Messe mit Chancen und Risiken der Digitalisierung. FKT-Vize-Präsident Wolfgang Siewert erklärt: „BIM, smart Living und viele andere disruptive Technologien werden das Krankenhaus in den kommenden Jahren revolutionieren. Dazu kommen weitere Entwicklungen, die dem Gesundheitswesen adäquate Handlungsstrategien abverlangen: Wie können wir unsere Krankenhäuser bestmöglich vor Terror schützen und im Ernstfall optimal helfen? Brisanten Fragen wie diesen widmet sich die BuFaTa 2018 ebenso wie Lösungen für einen funktionalen, modernen Brandschutz im Bestand oder aktuellen Erkenntnissen der Trinkwasserhygiene.“

BuFaTa 2018 während der Messe


Heute wissen, was morgen gefragt ist

Die Digitalisierung wird das Arbeiten im Krankenhaus maßgeblich verändern. Heute für Prozesse und Technologien zu planen, die gerade erst entwickelt werden, ist eine echte Herausforderung. Die Bundesfachtagung der Fachvereinigung Krankenhaustechnik (BuFaTa) am 19. und 20. Juni in Gelsenkirchen liefert die nötigen Informationen, um Weichen richtig zu stellen.

„Vor allem neue logistische Prozesse und Techniken werden den Gesundheitseinrichtungen ein völlig neues Erscheinungsbild aufdrücken. Drohnen und weitgehend automatisierte Transportsysteme wie horizontale Aufzüge werden die Verteilung der Güter soweit optimieren, dass man auf die heute noch so bedeutsamen Logistikflächen weitgehend verzichten kann“, prognostiziert Prof. Linus Hofrichter vom Fachbereich Life Science Engineering (LSE) an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) Campus Gießen.

Vorausschauend planen

 „Durch die Optimierung auch der medizinischen Prozesse werden wir außerdem auf so manchen Funktionsbereich verzichten und diese Flächen ebenfalls anderweitig nutzen können“, spinnt Hofrichter den Faden weiter. Moderne Technologien nehmen auf unterschiedlichste Weise Einfluss auf die räumlichen Konzepte von Gesundheitseinrichtungen. Diese Entwicklungen vorherzusehen, macht das Thema Krankenhausplanung in den kommenden Jahren zu einer noch größeren Herausforderung als bisher schon und verlangt vor allen Dingen Flexibilität. Auf der BuFaTa 2018 entwirft Hofrichter Visionen für das Krankenhaus der Zukunft.

Strukturierte Übernahme

Krankenhäuser werden in Zukunft mehr noch als bisher schon „vollgestopft“ sein mit hochkomplexen technischen Systemen. Bei der Übergabe nach Neubau- oder Sanierungsprojekten werden die künftigen Verantwortlichen und Nutzer mitunter jedoch nur unzureichend in deren Handhabung eingewiesen.  Ist es sicher, dass die gesetzlichen Prüfungen durchgeführt und dokumentiert wurden? Und kann man sich darauf verlassen, dass die TGA-Einstellungen auch an die Anforderungen im laufenden Betrieb angepasst werden? „Oft müssen diese Fragen mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden“, monieren Eva Reckmann und Las Nowara, die auf der diesjährigen Bundesfachtagung den CAFM RING vertreten. Sie werden zeigen, dass ein strukturiertes, digitales Inbetriebnahmemanagement nicht nur Klarheit sowie Rechtssicherheit schafft, sondern ganz nebenbei auch noch den laufenden Betrieb optimiert.

 

Wissen, was man tut

 

Building Information Modeling (BIM) kann diese Transparenz über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie ausdehnen. Gebäude unter Einbeziehung aller beteiligten Gewerke vernetzt zu planen, zu bauen und zu betreiben ist keine Utopie mehr. Erste Praxiserfahrungen und welche Anfängerfehler es zu vermeiden gilt, berichtet in Gelsenkirchen der Architekt Emanuel Hohmann.

 

Neben den visionären 4.0-Themen zum Motto „Innovationsmanagement – heute wissen, was morgen gefragt ist“ kommen auf der diesjährigen BuFaTa auch technische Dauerbrenner wie die Trinkwasserhygiene, der Brandschutz oder die knifflige Betreiberverantwortung nicht zu kurz. Dazu gesellt sich mit dem Risiko Terror ein neuer Hot Spot in der Katastrophenplanung, dem sich kein Krankenhaus entziehen kann. Wie sich Krankenhäuser bestmöglich auf diese neue Gefahrenlage vorbereiten, wird in Gelsenkirchen der Berliner Hochrisikoberater Dr. Elio Adler ausführen. Mehr Informationen über die hochaktuellen Inhalte der diesjährigen Bundesfachtagung bietet die FKT-Homepage unter www.fkt.de. Der FKT-Bundesvorstand freut sich auf einen inspirierenden Austausch mit möglichst vielen Teilnehmern.

Maria Thalmayr